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Umweltfreundliche Beschaffung
McKinsey-Studie
November 2008
Potenziale der öffentlichen Beschaffung für Ökologische Industriepolitik und Klimaschutz
Beratungsunternehmen McKinsey hat neue Studie vorgelegt
Bund, Länder und Gemeinden haben in Deutschland mit einem jährlichen Einkaufsvolumen von etwa 260 Milliarden Euro eine erhebliche Marktmacht. Diese wird bisher innovationspolitisch noch nicht ausreichend genutzt. Wesentliche Gründe dafür sind oft noch vorhandene Informationsdefizite und leider auch fehlender politischer Wille. Würde sich das ändern, könnte die öffentliche Hand über die Instrumentalisierung des Beschaffungswesens einen signifikanten Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten und in vielen Fällen auch Kosten sparen. Darüber hinaus würde sie ihrer Vorbildfunktion besser gerecht.
Vor diesem Hintergrund hat das Bundesumweltministerium im Sommer 2008 das Beratungsunternehmen McKinsey & Company Inc. beauftragt, eine Studie zum o. g. Thema zu erarbeiten. Die Studie hat die Einschätzung des Bundesumweltministeriums hinsichtlich des großen Potenzials öffentlicher Beschaffung bestätigt. Sie beinhaltet eine Vielzahl von Maßnahmenvorschlägen, wie dieses Potenzial z. B. zur Kosteneinsparung und für den Umwelt- und Klimaschutz genutzt werden kann.
Weitere Informationen:
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Pressemitteilung vom 01.12.2008: Gabriel für Beschaffungs- und Investitionspakt
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